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Handball-Regionalverband Nordwestschweiz



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Das sind die neuen Regeln
Ab der kommenden Saison wird auch in der Schweiz nach neuen Regeln gespielt. Wir haben die Änderungen und die wichtigsten Erläuterungen zusammengefasst.
Website-Umstellungen
Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) passt ab Donnerstag und bis Sonntag seine Website an die neue Struktur an. Es kann darum zu Unterbrüchen kommen.
Acht neue Schweizermeister
Acht Sieger aus 64 Teams wurden am Wochenende zu den neuen Schweizermeister im Schulhandball erkoren. Die Medaillen überreichte Nationalspielerin Karin Weigelt.
Endinger holen U13-Titel
Die Junioren des TV Endingen holen an der U13- Schweizermeisterschaft in Siggenthal den Titel. Sie gewannen den Final gegen den HC Crissier.
24.08.2016
Erläuterungen zu den neuen Regeln ab 1. Juli 2016

Ab der Saison 2016/17 kommen im Handball wesentliche neue Regeln zur Anwendung. Die Inputs dazu wurden im Rahmen eines Symposiums mit Trainern, Schiedsrichtern, Medien, etc. gesammelt. Der Weltverband IHF setzte darauf eine Arbeitsgruppe ein, deren Aufgabe es war, Lösungen auszuarbeiten, um die neuen Regeln ins Regelwerk zu integrieren.

Die neuen Regeln wurden im grossen Ausmass getestet (unter anderem an der U21- und der U19-WM 2015) – über 200 Spiele, die mit den neuen Regeln gespielt wurden, wurden ausgewertet. Aus den daraus folgenden Rückmeldungen wurden erneut Justierungen an den neuen Regeln vorgenommen. Entstanden sind schliesslich die folgenden Veränderungen:

Fünf neue Regeln

  • Pflege auf der Spielfläche (drei Angriffe aussetzen)
  • Passives Spiel (nach Vorwarnzeichen max. sechs Pässe)
  • Letzte 30 Sekunden (statt Letzte Minute, Siebenmeter statt Rapport/Sperre)
  • Siebter Feldspieler (auch ohne Torwartüberzieher; alte Regel gilt immer noch)
  • Blaue Karte (bisher: Rot mit mündlicher Info betreffend Rapport; neu: Rot mit Blau)
     
  •  Fragen an den Regel-Experten 



Pflege auf der Spielfläche

  • Muss ein Spieler auf der Spielfläche gepflegt werden, muss er in der Folge drei Angriffe aussetzen.
  • Hauptziel: Das Reduzieren von taktischen Unterbrüchen.
  • Ausnahmen:
    - Pflege als Folge von progressivem Foul (Gelbe Karte, Zeitstrafe, Rote Karte).
    - Kopftreffer Torwart.
  • Entscheidet der Schiedsrichter, dass der Spieler auf der Spielfläche gepflegt werden muss, kann die Pflege nicht verweigert werden.
  • Verbleibende auszusetzende Angriffe werden Ende Halbzeit gelöscht.
  • Wird der verletzte Spieler gleichzeitig mit einer Zeitstrafe sanktioniert, kommt die Regel nicht zur Anwendung. Es zählt dann "nur" die Zeitstrafe.

Erläuterungen:
Ist sich der Schiedsrichter sicher, dass ein Spieler Pflege auf dem Spielfeld benötigt, unterbricht er das Spiel sofort und bittet die Betreuer mit dem entsprechenden Handzeichen auf das Spielfeld. Ist der Schiedsrichter unsicher, ob ein Spieler gepflegt werden muss, wird er sich zum Spieler begeben und diesen fragen, ob Pflege auf dem Spielfeld notwendig ist, oder ob er die Spielfläche selbst verlassen kann. Der Schiedsrichter entscheidet in so einem Fall selbst, ob er bis zu seiner Entscheidung die Zeit unterbrechen will (Time-out).

Definition eines Angriffs: Ein Angriff beginnt, wenn eine Mannschaft Ballbesitz hat, und endet, wenn ein Tor erzielt oder der Ball verloren wird. Verletzt sich ein Spieler während eines Angriffs, so zählt der betreffende Angriff als erster der drei auszusetzenden Angriffe.

Anwendung:
Diese Regel kommt in der Schweiz nur in Ligen zur Anwendung, deren Spiele von zwei Schiedsrichtern geleitet werden.

  • Männer NLA, NLB, 1. Liga, 2. Liga
  • Junioren U19-Elite, U17-Elite, U17-Inter, U15-Elite
  • Frauen SPL1, SPL2, 1. Liga
  • Juniorinnen U18-Elite, U18-Inter


 
Passives Spiel

  • Nach Vorwarnzeichen bleiben maximal sechs Pässe bis zum Wurf.
  • Hauptziel: Klarere Regelungen und einheitlichere Umsetzung nach dem Vorwarnzeichen.
  • Die Regeln bezüglich Vorwarnzeichen (Anzeigen und Aufhebung) bleiben unverändert.
  • Bei einem Freiwurf nach dem sechsten Pass erhält die Mannschaft einen zusätzlichen Pass.

Erläuterungen:
Definition eines Passes: Ein Ball, der von Angreifer zu Angreifer gespielt wird, ist ein Pass. Kommt der Ball nicht an – bspw. weil ihn der Gegner ins Out lenkt – zählt er nicht als Pass.

Nach dem sechsten Pass darf der Angreifer drei Schritte machen, den Ball prellen, und wieder drei Schritte machen – also seine Aktion abschliessen. Kommt es in dieser Situation zu einem Foul, erhält die angreifende Mannschaft einen zusätzlichen Pass, damit der Freiwurf nicht direkt ausgeführt werden muss. Ein Angreifer muss in dieser Situation jedoch den Torerfolg suchen, bzw. ein wirkliches Eins-gegen-Eins annehmen – sich nur "festmachen" lassen wird zu einem Ballverlust führen.
 


 
Letzte 30 Sekunden (Ball nicht im Spiel, formelle Würfe)

  • Nur noch letzte 30 Sekunden statt letzte Minute; die Zusatzstrafe "Rapport" (Sperre) wird durch einen Siebenmeter ersetzt.
  • Hauptziel: Die Verhinderung eines formellen Wurfs (Anwurf, Freiwurf, Einwurf, Abwurf) in der Schlussphase soll wirkungsvoller sanktioniert werden. Bisher: Disqualifikation und Rapport. Neu: Disqualifikation und Siebenmeter.
  • Die Disqualifikation bei der Verhinderung eines formellen Wurfs bleibt.
  • Wenn der Ball nicht im Spiel ist, führt auch ein Wechselfehler oder ein Vergehen im Auswechselraum (mit Unterbrechung) zu einem Siebenmeter.
  • Bei einem Vergehen (wenn der Ball im Spiel ist), das mit einer Roten Karte geahndet wird, wird automatisch auch ein Siebenmeter ausgesprochen. Zu beachten: Es gibt keine Änderung der Beurteilung, lediglich der Konsequenzen. Kein "Upgrade“"von Zeitstrafe zu Rot!

Erläuterungen:
Die Regel kommt zur Anwendung, wenn der Ball nicht im Spiel ist und die verteidigende Mannschaft in den letzten 30 Sekunden einen angeordneten Wurf (Anwurf, Freiwurf, Einwurf, Abwurf) verhindert; bspw. den Ball nicht sofort freigibt.

Ist der Ball im Spiel, kommt das Regelwerk ganz normal wie in den vorhergehenden 59:30 Minuten zur Anwendung – mit der Ausnahme, dass ein "Rot-Vergehen" in den letzten 30 Sekunden zusätzlich mit einem Siebenmeter sanktioniert wird.
 


 
7. Feldspieler

  • ​Neu muss kein Torhüter mehr auf dem Feld stehen. Es kann stattdessen ein siebter Feldspieler eingesetzt werden; entsprechend kann jeder der sieben Feldspieler für den Torhüter ausgewechselt werden.
  • Hauptziele: Situation "Überzieher" vereinfachen; zusätzliche taktische Optionen ermöglichen.
  • Alte Regel (mit Überzieher) weiterhin möglich.
  • Notwendige Anpassungen:
    - Leeres Tor = Torchance
    - Betreten des Torraums mit der Absicht, sich einen Vorteil zu verschaffen, wird immer progressiv bestraft; wird eine Torchance verhindert, wird zusätzlich auf Siebenmeter entschieden.
    - Der Abwurf kann weiterhin nur vom Torhüter ausgeführt werden.
    - Freiwurf nach Schlusssignal: Die verteidigende Mannschaft darf einen Feldspieler durch den Torhüter ersetzen. Ansonsten sind für die verteidigende Mannschaft in dieser Situation weiterhin keine Wechsel erlaubt.

Erläuterungen:
Ist das Tor leer, setzt ein Spieler der gegnerischen Mannschaft zum Wurf auf das leere Tor an – egal, an welcher Position auf dem Spielfeld – und wird dabei gefoult, wird auf Siebenmeter entschieden. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um ein "faires" oder progressiv zu bestrafendes Foul handelt. Es ist die Verhinderung einer Torchance.
 



Blaue Karte

  • Hauptziel: Verbesserte Kommunikation (bisher verbal: "mit Rapport") für alle Beteiligten (Mannschaften, Zeitnehmertisch): Neu Blaue Karte als Information.
  • Anwendungskriterien der Regeln bleiben unverändert.
  • Schiedsrichter zeigt zuerst die Rote Karte (Disqualifikation), dann die Blaue Karte (Rapport).

Erläuterungen:
Ändert an den Regeln und deren Anwendung überhaupt nichts. Bisher informierte der Schiedsrichter im Anschluss an eine Rote Karte den Zeitnehmertisch und die beiden Mannschaften mündlich, dass ein Rapport erstellt wird. Neu zeigt der Schiedsrichter dafür eine Blaue Karte. Damit ist auch für nicht direkt Beteiligte (Zuschauer, Medien) die Entscheidung des Schiedsrichters ersichtlich.

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Quelle: Marco Ellenberger / Hanspeter Knabenhans

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15.06.2016
SHV-Informatik: Website-Umstellungen ab dem 16. Juni

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) wird seine Website ab Donnerstag, 16. Juni, den neuen Gegebenheiten des Verbands (Struktur 2020) anpassen. Aus diesem Grund kann es ab Donnerstag und bis Sonntag zu Unterbrüchen im Service kommen. Dafür bitten wir um Verständnis.

Im Zuge der Restrukturierung werden zahlreiche Inhalte an neue Orte verschoben. Die Swiss Handball League (SHL) und die SPAR Premium League (SPL) erhalten eigene Portale, ebenso wie das Ressort Handballförderung, das künftig zahlreiche Themen vereint (Animation, Handball macht Schule, Beachhandball, etc.). Die bisherigen Portale der Regionalverbände werden in den SHV integriert; die URL's der Regionalverbände werden auf www.handball.ch umgeleitet. Der gesamte Spielbetrieb wird neu zentral organisiert und ist entsprechend neu auch zentral abrufbar.

Die Mobile-Website m.handball.ch wurde bereits an die neuen Gegebenheiten angepasst und ist von den Umbauarbeiten nicht betroffen.

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Quelle: Marco Ellenberger

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13.06.2016
Schulhandball-Schweizermeisterschaft in Kriens

64 Mannschaften mit rund 600 Kindern ermittelten am Wochenende in der Krienser Krauerhalle 8 neue Schweizermeister im Schulhandball. In 144 Spielen zeigten die Schulkinder aus weiten Teilen der Schweiz tollen Sport. Die Regionen Bern und Zürich blieben mit je 3 Titeln am erfolgreichsten.

Was gibt es besseres, als eine Schweizermeistermedaille von der aktuell besten Schweizer Handballerin überreicht zu bekommen? Für einige der Teams an der Schulhandball-Schweizermeisterschaft wurde das Realität. Nationalspielerin Karin Weigelt besuchte das Turnier und überreichte den siegreichen Kindern von zwei der insgesamt 8 Kategorien des Wochenendes die Medaillen.

64 Teams aus der ganzen Schweiz haben in 8 Kategorien die Finalspiele der Schulhandball-Schweizermeisterschaft ausgetragen. Rund 600 Kinder waren mit gegen 1'000 Betreuern und Fans nach Kriens gereist. Dort sorgte der lokale Handballclub Kriens mit über 130 Helferinnen und Helfern sowie Schiedsrichtern im Auftrag des Schweizerischen Handball-Verbandes zum dritten Mal in Serie für eine einwandfreie Organisation.

Sportlich liefen die Spiele auf höchstem Niveau ab. Erfolgreichste Verbände waren die Handball-Regionalverbände aus der Region Bern und der Region Zürich mit je 3 Titeln. Je einen Titel holten sich die Regionalverbände aus dem Aargau und der Ostschweiz. Insgesamt konnte der Anlass weitgehend unfallfrei und fair abgeschlossen werden. «Es war toll, wie die Mannschaften trotz Feuereifer und Siegeswillen extrem fair spielten,» freut sich OK-Präsident Andy Weingartner nach dem Finalwochenende.

Organisatorisch verlief der Grossanlass in ruhigen Bahnen. Der HC Kriens, der den Anlass zum dritten Mal mit dem fast identischen Team organisierte, hatte dabei keinerlei Probleme und baute auf die Erfahrung. In den folgenden drei Jahren wird der Anlass nun vom TV Endingen durchgeführt.

In einem Fotowettbewerb haben die Teams darüber hinaus die Chance, drei attraktive Preise in Form von Ausflügen in die Zentralschweiz zu gewinnen. Dazu sammeln die Mannschaften jetzt Stimmen für die offiziellen Erinnerungsfotos, von denen am Wochenende weit 800 gemacht wurden.
  


 
Schulhandball-Schweizermeisterschaft

Kategorie A:
1. St. Leonhard 4a (St. Gallen). 2. Talgirls (Winterthur). 3. Gummibärli (Münsigen).
Kategorie B:
1. Crazy Chillis (Stäfa). 2. Hebel (St. Gallen). 3. Burgbären (Herzogenbuchsee).
Kategorie C:
1. Handballstars (Thun). 2. Oberziler Girls (St. Gallen). Ruggächer (Zürich).
Kategorie D:
1. Fischlifänger (Ehrendingen). 2. The Noobs (Schaffhausen). 3. Ke Bock (Steffisburg).
Kategorie E:
1. Dörfliflitzer (Hombrechtikon). 2. Schönenwegen (St. Gallen). 3. Black Diamonds (Münsingen).
Kategorie F:
1. HC GS Beewies (Stäfa). 2. The X (Visperterminen). 3. Boos Boss (Kreuzlingen).
Kategorie G:
1. Fäzzer Modis (Herzogenbuchsee). 2. Thalwil 1a (Thalwil). 3. Powergirls (Uster).
Kategorie H:
1. Les Bacpfeif (Münsingen). 2. Mis Dicks Mami (Zürich). 3. HCR (Birsfelden).
 

      
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Quelle: Nadja von Büren

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30.05.2016
Der TV Endingen ist neuer U13-Schweizermeister

Am Wochenende wurde in der GoEasy Arena in Siggenthal die U13-Schweizermeisterschaft ausgetragen. Die 14 stärksten U13-Teams aus der ganzen Schweiz haben sich während der vergangenen Saison für die Endspiele qualifiziert. Sie alle zeigten an diesem Finaltag, weshalb sie zu den Besten in ihrer Kategorie gehören. Die Spieler lieferten sich hart umkämpfte Duelle, zeigten taktisch und technisch für ihr Alter bereits hochstehenden Handball und boten dem Publikum ein grosses Spektakel. Die über 600 angereisten Fans unterstützen die Teams lautstark und wurden mit spannenden Spielen belohnt.

In den beiden Gruppen setzten sich die Teams des TV Endingen, des HC Crissier, der Kadetten Schaffhausen und des TV Birsfelden durch. Im kleinen Final gewannen die Kadetten Schaffhausen gegen Birsfelden in einem ausgeglichenen Spiel erst nach der Verlängerung mit 12:11. Im anschliessenden grossen Final haben die Junioren des TV Endingen in einem überragend gespielten Match verdient mit 15:8 gegen den HC Crissier gewonnen.

Der Organisator TV Endingen, die Verantwortlichen der GoEasy Arena sowie der SHV blicken auf eine erfolgreiche Schweizermeisterschaft 2016 zurück. Den Bericht des TV Endingen gibt es hier.

Schlussrangliste:

  1. TV Endingen 1
  2. HC Crissier
  3. Kadetten Schaffhausen
  4. TV Birsfelden

 

Siegerpodest U13-SM

  

Platz 3 - Kadetten Schaffhausen

 

Platz 2 - HC Crissier

   
Dokumente:
Resultate/Ranglise U13 SM100 KByte

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Quelle: Nadja von Büren | Bilder: Pedro Gisin (TV Endingen)

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24.08.2016
Erläuterungen zu den neuen Regeln ab 1. Juli 2016

Ab der Saison 2016/17 kommen im Handball wesentliche neue Regeln zur Anwendung. Die Inputs dazu wurden im Rahmen eines Symposiums mit Trainern, Schiedsrichtern, Medien, etc. gesammelt. Der Weltverband IHF setzte darauf eine Arbeitsgruppe ein, deren Aufgabe es war, Lösungen auszuarbeiten, um die neuen Regeln ins Regelwerk zu integrieren.

Die neuen Regeln wurden im grossen Ausmass getestet (unter anderem an der U21- und der U19-WM 2015) – über 200 Spiele, die mit den neuen Regeln gespielt wurden, wurden ausgewertet. Aus den daraus folgenden Rückmeldungen wurden erneut Justierungen an den neuen Regeln vorgenommen. Entstanden sind schliesslich die folgenden Veränderungen:

Fünf neue Regeln

  • Pflege auf der Spielfläche (drei Angriffe aussetzen)
  • Passives Spiel (nach Vorwarnzeichen max. sechs Pässe)
  • Letzte 30 Sekunden (statt Letzte Minute, Siebenmeter statt Rapport/Sperre)
  • Siebter Feldspieler (auch ohne Torwartüberzieher; alte Regel gilt immer noch)
  • Blaue Karte (bisher: Rot mit mündlicher Info betreffend Rapport; neu: Rot mit Blau)
     
  •  Fragen an den Regel-Experten 



Pflege auf der Spielfläche

  • Muss ein Spieler auf der Spielfläche gepflegt werden, muss er in der Folge drei Angriffe aussetzen.
  • Hauptziel: Das Reduzieren von taktischen Unterbrüchen.
  • Ausnahmen:
    - Pflege als Folge von progressivem Foul (Gelbe Karte, Zeitstrafe, Rote Karte).
    - Kopftreffer Torwart.
  • Entscheidet der Schiedsrichter, dass der Spieler auf der Spielfläche gepflegt werden muss, kann die Pflege nicht verweigert werden.
  • Verbleibende auszusetzende Angriffe werden Ende Halbzeit gelöscht.
  • Wird der verletzte Spieler gleichzeitig mit einer Zeitstrafe sanktioniert, kommt die Regel nicht zur Anwendung. Es zählt dann "nur" die Zeitstrafe.

Erläuterungen:
Ist sich der Schiedsrichter sicher, dass ein Spieler Pflege auf dem Spielfeld benötigt, unterbricht er das Spiel sofort und bittet die Betreuer mit dem entsprechenden Handzeichen auf das Spielfeld. Ist der Schiedsrichter unsicher, ob ein Spieler gepflegt werden muss, wird er sich zum Spieler begeben und diesen fragen, ob Pflege auf dem Spielfeld notwendig ist, oder ob er die Spielfläche selbst verlassen kann. Der Schiedsrichter entscheidet in so einem Fall selbst, ob er bis zu seiner Entscheidung die Zeit unterbrechen will (Time-out).

Definition eines Angriffs: Ein Angriff beginnt, wenn eine Mannschaft Ballbesitz hat, und endet, wenn ein Tor erzielt oder der Ball verloren wird. Verletzt sich ein Spieler während eines Angriffs, so zählt der betreffende Angriff als erster der drei auszusetzenden Angriffe.

Anwendung:
Diese Regel kommt in der Schweiz nur in Ligen zur Anwendung, deren Spiele von zwei Schiedsrichtern geleitet werden.

  • Männer NLA, NLB, 1. Liga, 2. Liga
  • Junioren U19-Elite, U17-Elite, U17-Inter, U15-Elite
  • Frauen SPL1, SPL2, 1. Liga
  • Juniorinnen U18-Elite, U18-Inter


 
Passives Spiel

  • Nach Vorwarnzeichen bleiben maximal sechs Pässe bis zum Wurf.
  • Hauptziel: Klarere Regelungen und einheitlichere Umsetzung nach dem Vorwarnzeichen.
  • Die Regeln bezüglich Vorwarnzeichen (Anzeigen und Aufhebung) bleiben unverändert.
  • Bei einem Freiwurf nach dem sechsten Pass erhält die Mannschaft einen zusätzlichen Pass.

Erläuterungen:
Definition eines Passes: Ein Ball, der von Angreifer zu Angreifer gespielt wird, ist ein Pass. Kommt der Ball nicht an – bspw. weil ihn der Gegner ins Out lenkt – zählt er nicht als Pass.

Nach dem sechsten Pass darf der Angreifer drei Schritte machen, den Ball prellen, und wieder drei Schritte machen – also seine Aktion abschliessen. Kommt es in dieser Situation zu einem Foul, erhält die angreifende Mannschaft einen zusätzlichen Pass, damit der Freiwurf nicht direkt ausgeführt werden muss. Ein Angreifer muss in dieser Situation jedoch den Torerfolg suchen, bzw. ein wirkliches Eins-gegen-Eins annehmen – sich nur "festmachen" lassen wird zu einem Ballverlust führen.
 


 
Letzte 30 Sekunden (Ball nicht im Spiel, formelle Würfe)

  • Nur noch letzte 30 Sekunden statt letzte Minute; die Zusatzstrafe "Rapport" (Sperre) wird durch einen Siebenmeter ersetzt.
  • Hauptziel: Die Verhinderung eines formellen Wurfs (Anwurf, Freiwurf, Einwurf, Abwurf) in der Schlussphase soll wirkungsvoller sanktioniert werden. Bisher: Disqualifikation und Rapport. Neu: Disqualifikation und Siebenmeter.
  • Die Disqualifikation bei der Verhinderung eines formellen Wurfs bleibt.
  • Wenn der Ball nicht im Spiel ist, führt auch ein Wechselfehler oder ein Vergehen im Auswechselraum (mit Unterbrechung) zu einem Siebenmeter.
  • Bei einem Vergehen (wenn der Ball im Spiel ist), das mit einer Roten Karte geahndet wird, wird automatisch auch ein Siebenmeter ausgesprochen. Zu beachten: Es gibt keine Änderung der Beurteilung, lediglich der Konsequenzen. Kein "Upgrade“"von Zeitstrafe zu Rot!

Erläuterungen:
Die Regel kommt zur Anwendung, wenn der Ball nicht im Spiel ist und die verteidigende Mannschaft in den letzten 30 Sekunden einen angeordneten Wurf (Anwurf, Freiwurf, Einwurf, Abwurf) verhindert; bspw. den Ball nicht sofort freigibt.

Ist der Ball im Spiel, kommt das Regelwerk ganz normal wie in den vorhergehenden 59:30 Minuten zur Anwendung – mit der Ausnahme, dass ein "Rot-Vergehen" in den letzten 30 Sekunden zusätzlich mit einem Siebenmeter sanktioniert wird.
 


 
7. Feldspieler

  • ​Neu muss kein Torhüter mehr auf dem Feld stehen. Es kann stattdessen ein siebter Feldspieler eingesetzt werden; entsprechend kann jeder der sieben Feldspieler für den Torhüter ausgewechselt werden.
  • Hauptziele: Situation "Überzieher" vereinfachen; zusätzliche taktische Optionen ermöglichen.
  • Alte Regel (mit Überzieher) weiterhin möglich.
  • Notwendige Anpassungen:
    - Leeres Tor = Torchance
    - Betreten des Torraums mit der Absicht, sich einen Vorteil zu verschaffen, wird immer progressiv bestraft; wird eine Torchance verhindert, wird zusätzlich auf Siebenmeter entschieden.
    - Der Abwurf kann weiterhin nur vom Torhüter ausgeführt werden.
    - Freiwurf nach Schlusssignal: Die verteidigende Mannschaft darf einen Feldspieler durch den Torhüter ersetzen. Ansonsten sind für die verteidigende Mannschaft in dieser Situation weiterhin keine Wechsel erlaubt.

Erläuterungen:
Ist das Tor leer, setzt ein Spieler der gegnerischen Mannschaft zum Wurf auf das leere Tor an – egal, an welcher Position auf dem Spielfeld – und wird dabei gefoult, wird auf Siebenmeter entschieden. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um ein "faires" oder progressiv zu bestrafendes Foul handelt. Es ist die Verhinderung einer Torchance.
 



Blaue Karte

  • Hauptziel: Verbesserte Kommunikation (bisher verbal: "mit Rapport") für alle Beteiligten (Mannschaften, Zeitnehmertisch): Neu Blaue Karte als Information.
  • Anwendungskriterien der Regeln bleiben unverändert.
  • Schiedsrichter zeigt zuerst die Rote Karte (Disqualifikation), dann die Blaue Karte (Rapport).

Erläuterungen:
Ändert an den Regeln und deren Anwendung überhaupt nichts. Bisher informierte der Schiedsrichter im Anschluss an eine Rote Karte den Zeitnehmertisch und die beiden Mannschaften mündlich, dass ein Rapport erstellt wird. Neu zeigt der Schiedsrichter dafür eine Blaue Karte. Damit ist auch für nicht direkt Beteiligte (Zuschauer, Medien) die Entscheidung des Schiedsrichters ersichtlich.

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Quelle: Marco Ellenberger / Hanspeter Knabenhans

Das sind die neuen Regeln
Ab der kommenden Saison wird auch in der Schweiz nach neuen Regeln gespielt. Wir haben die Änderungen und die wichtigsten Erläuterungen zusammengefasst.
08.08.2016
Superstar Andy Schmid beim Traumalix dolo Cup in Basel

Am kommenden Wochenende, 13./14. August 2016, findet in der Sporthalle Rankhof in Basel die zweite Auflage des internationalen Männer-Handballturniers Traumalix dolo Cup statt. Die Besetzung ist absolut erstklassig und präsentiert sich folgendermassen:

•    Rhein-Neckar Löwen (Deutscher Meister 2016 / eine Weltklasse-Mannschaft)
•    HBW Balingen-Weilstetten (Deutschland, 1. Bundesliga)
•    TSV St. Otmar St. Gallen (Schweiz, Nationalliga A, Playoff-Halbfinalist)
•    RTV 1879 Basel (Schweiz, Nationalliga A, zuletzt bester Aufsteiger seit Jahren)

Wer hätte das gedacht: die beste Mannschaft aus der besten Handball-Liga der Welt und dem Land des aktuellen Europameisters spielt am Traumalix dolo Cup 2016. Das Organisationsteam ist stolz und glücklich, die Rhein-Neckar Löwen mit dem Schweizer Weltklassespieler Andy Schmid in Basel begrüssen zu dürfen - das ist ein Highlight am in letzter Zeit nicht immer sonderlich hellen Schweizer Handballhimmel.

Auch das weitere Teilnehmerfeld ist hochkarätig und garantiert an den beiden Turniertagen internationalen Handballsport auf Spitzen-Niveau. Mit dem HBW Balingen-Weilstetten konnte ein zweites arriviertes Team aus der Deutschen Bundesliga verpflichtet werden, das neu auch den langjährigen, 199-fachen deutschen Nationalspieler Pascal Hens („Pommes“) in seinen Reihen weiss.

Und die Schweizer Nationalliga A vertreten der Traditionsclub TSV St. Otmar St. Gallen (Gewinner des Traumalix-dolo-Cups 2015) sowie der Lokalmatador RTV 1879 Basel, der beste Aufsteiger seit Jahren. Zudem kommen erstmals die neuen Regeln zur Anwendung.

Das Organisationsteam und die Handball-(Nordwest)-Schweiz freuen sich riesig auf ein grossartiges Turnier vor einer tollen Kulisse; der Vorverkauf lief ausserordentlich gut und es ist an beiden Turniertagen mit einer vollen Halle zu rechnen.

Auch wenn die Rhein-Neckar Löwen (RNL) wegen den gleichzeitig laufenden Olympischen Spielen in Rio de Janeiro nicht ganz in Bestbesetzung werden antreten können: diese Verpflichtung stellt in der Geschichte des noch jungen Traumalix dolo Cups einen ersten Höhepunkt dar und ist das Resultat von Hartnäckigkeit und guten Kontakten.

Möglich wurde dieses Turnier nur dank der grossartigen, unkomplizierten und grosszügigen Unterstützung des Titelsponsors Drossapharm AG (Basel/Arlesheim).

Rhein-Neckar Löwen
Die Mannschaft von Trainer Nikolaj Jacobsen (Dänemark) war das Überfliegerteam der vergangenen Bundesliga-Spielzeit schlechthin und wurde nach einer erneut dramatischen Schlussphase verdientermassen vielumjubelter Deutscher Meister 2016 und liess den Serienmeister THW Kiel nun einmal hinter sich.

Unbestrittener Leader und Kopf dieser Profimannschaft mit zahlreichen Nationalspielern aus diversen Ländern ist der Schweizer Andy Schmid, der mit den Rhein-Neckar Löwen (RNL) nach einer auch persönlich überragenden Saison nicht nur Meister, sondern persönlich zum dritten Mal in Folge zum wertvollsten Spieler der Liga gewählt wurde. Herzlich willkommen in Basel! Die Handball-Schweiz ist stolz, die RNL, das beste Team aus dem Land des amtierenden Europameisters, am Traumalix-dolo-Cup zu haben.

HBW Balingen-Weilstetten
Der solide Deutsche Bundesligist HBW Balingen-Weilstetten gehört quasi zum Inventar der besten Handballliga der Welt und beendete die Spielzeit 15/16 auf dem 14. Schlussrang. Das vorübergehende herumgeisternde Abstiegsgespenst konnte letztlich klar vertrieben und der Ligaerhalt vorzeitig gesichert werden. Das Team erfuhr in den letzten Wochen mit je sieben Abgängen und Neuzuzügen einen veritablen Umbruch, neuer Trainer ist der Isländer Runar Sigtryggsson.

Prominenteste Spieler sind die deutschen Nationalspieler Martin Strobel und Matthias Flohr, der 199-fache ehemalige deutsche Nationalspieler Pascal Hens sowie der unverwüstliche Haudegen Davor Dominikovic (38) und der neu von Skövde verpflichtete Schwede Markus Stegefelt.

RTV 1879 Basel
Der Lokalmatador tritt in seiner Heimhalle mit der Referenz als bester NLA-Aufsteiger seit mehreren Jahren an. Der Basler Traditionsverein beendete die vergangene Saison auf dem achten Schlussrang und sicherte sich den angestrebten Ligaerhalt letztlich ungefährdet. In der Ende August beginnenden Saison 2016/2017 gilt es für den RTV nicht nur, die gute Performance der letzten Saison zu bestätigen, sondern wenn immer möglich einen weiteren Schritt nach vorne zu machen.

Eine zentrale Rolle kommt dabei dem neuen Trainer Joop Fiege (54) zu. Die Hoffnungen in den Nationaltrainer Hollands (was er im Nebenamt bleiben wird) sind dementsprechend hoch. Die zentralen Spieler der letzten Saison konnten gehalten und zudem mit Rückkehrer Simon Wittlin (Kreisläufer) und Nikola Cvijetic zwei zusätzliche "Türme" verpflichtet werden.

TSV St. Otmar St. Gallen
Der Sieger des Traumalix-dolo-Cups 2015 beendete die vergangene Saison auf dem dritten Schlussrang und wurde erst in den Play-off-Halbfinals vom späteren Schweizermeister Kadetten Schaffhausen gestoppt. Zudem erreichten die sympathischen Ostschweizer den Cupfinal. Personell gab es überdurchschnittlich viele Wechsel (so wechselte Topskorer Tomáš Babák in die Deutsche Bundesliga und Torhüter Martin Galia nach Polen), dazu kamen sieben weitere Abgänge.

Neu im Team von Trainer Predrag Borkovic sind unter anderem der tschechische Spielmacher Ondréj Zdráhala sowie der linke Aufbauer Matevž Čemas (Slowenien) sowie der letztjährige RTV-Spieler Severin Kaiser. Es wird interessant sein, zu beobachten, wie gut die Automatismen im neu formierten Team des ältesten Handballvereins der Schweiz bereits funktionieren.

Der Spielplan (Spielzeit 2 x 30 Minuten)

Samstag
15:00 Uhr: Rhein-Neckar Löwen - TSV St. Otmar St. Gallen
17:00 Uhr: RTV 1879 Basel - HBW Balingen-Weilstetten

Sonntag
09:30 Uhr: RTV 1879 Basel - TSV St. Otmar St. Gallen
11:30 Uhr: HBW Balingen-Weilstetten - Rhein-Neckar Löwen
13:00 Uhr: Junioren-Demonstrationsspiel
14:30 Uhr: TSV St. Otmar St. Gallen - HBW Balingen-Weilstetten
16:30 Uhr: Rhein-Neckar Löwen - RTV 1879 Basel
Direkt anschliessend: Siegerehrung/Rangverkündigung/Turnierende

Erstmals in der Geschichte dieses Turniers (und auch des Vorgängerturniers) wird ein Eintrittsgeld erhoben. Dieses beträgt für beide Tage symbolische 10 Franken inklusive eines Getränks. Der Vorverkauf lief bislang hervorragend und es ist an beiden Spieltagen mit einer vollen Sporthalle Rankhof zu rechnen.

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Quelle: Meinrad Stöcklin

24.06.2016
J+S-Coach-Fortbildung Handball zur Herbstzeit 2016

In der zweiten Jahreshälfte bietet der Schweizerische Handball-Verband (SHV) die beiden folgenden Kursangebote für J+S-Coachs aus den Handball-Vereinen an. Am Samstag, 3. September, in Bern, sowie am Mittwoch, 16. November, in Winterthur. Anmeldungen direkt unter den betreffenden Links.

Themeninhalte in der Weiterbildung:

  • J+S-News 2015
  • SHV-News
    • Traineraus- und Weiterbildung
    • Umsetzung Trainerlizenzen
    • Handballförderung
    • Diverses
  • SportDB
    • Fragen der Teilnehmenden
  • Alltagsprobleme der Kursteilnehmenden
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Quelle: Daniel Willi

16.06.2016
VAT am Samstag von 10 bis 14 Uhr nicht verfügbar

Das Vereins-Admin-Tool (VAT) ist am kommenden Samstag, 18. Juni, von 10 Uhr bis 14 Uhr aufgrund von Wartungsarbeiten nicht verfügbar. Es werden im Bereich Schiedsrichter (Einsatzplanung, Kalender) neue Module eingefügt. Für den Unterbruch bitten wir um Verständnis.

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Quelle: Marco Ellenberger

15.06.2016
SHV-Informatik: Website-Umstellungen ab dem 16. Juni

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) wird seine Website ab Donnerstag, 16. Juni, den neuen Gegebenheiten des Verbands (Struktur 2020) anpassen. Aus diesem Grund kann es ab Donnerstag und bis Sonntag zu Unterbrüchen im Service kommen. Dafür bitten wir um Verständnis.

Im Zuge der Restrukturierung werden zahlreiche Inhalte an neue Orte verschoben. Die Swiss Handball League (SHL) und die SPAR Premium League (SPL) erhalten eigene Portale, ebenso wie das Ressort Handballförderung, das künftig zahlreiche Themen vereint (Animation, Handball macht Schule, Beachhandball, etc.). Die bisherigen Portale der Regionalverbände werden in den SHV integriert; die URL's der Regionalverbände werden auf www.handball.ch umgeleitet. Der gesamte Spielbetrieb wird neu zentral organisiert und ist entsprechend neu auch zentral abrufbar.

Die Mobile-Website m.handball.ch wurde bereits an die neuen Gegebenheiten angepasst und ist von den Umbauarbeiten nicht betroffen.

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Quelle: Marco Ellenberger

Website-Umstellungen
Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) passt ab Donnerstag und bis Sonntag seine Website an die neue Struktur an. Es kann darum zu Unterbrüchen kommen.
13.06.2016
Schulhandball-Schweizermeisterschaft in Kriens

64 Mannschaften mit rund 600 Kindern ermittelten am Wochenende in der Krienser Krauerhalle 8 neue Schweizermeister im Schulhandball. In 144 Spielen zeigten die Schulkinder aus weiten Teilen der Schweiz tollen Sport. Die Regionen Bern und Zürich blieben mit je 3 Titeln am erfolgreichsten.

Was gibt es besseres, als eine Schweizermeistermedaille von der aktuell besten Schweizer Handballerin überreicht zu bekommen? Für einige der Teams an der Schulhandball-Schweizermeisterschaft wurde das Realität. Nationalspielerin Karin Weigelt besuchte das Turnier und überreichte den siegreichen Kindern von zwei der insgesamt 8 Kategorien des Wochenendes die Medaillen.

64 Teams aus der ganzen Schweiz haben in 8 Kategorien die Finalspiele der Schulhandball-Schweizermeisterschaft ausgetragen. Rund 600 Kinder waren mit gegen 1'000 Betreuern und Fans nach Kriens gereist. Dort sorgte der lokale Handballclub Kriens mit über 130 Helferinnen und Helfern sowie Schiedsrichtern im Auftrag des Schweizerischen Handball-Verbandes zum dritten Mal in Serie für eine einwandfreie Organisation.

Sportlich liefen die Spiele auf höchstem Niveau ab. Erfolgreichste Verbände waren die Handball-Regionalverbände aus der Region Bern und der Region Zürich mit je 3 Titeln. Je einen Titel holten sich die Regionalverbände aus dem Aargau und der Ostschweiz. Insgesamt konnte der Anlass weitgehend unfallfrei und fair abgeschlossen werden. «Es war toll, wie die Mannschaften trotz Feuereifer und Siegeswillen extrem fair spielten,» freut sich OK-Präsident Andy Weingartner nach dem Finalwochenende.

Organisatorisch verlief der Grossanlass in ruhigen Bahnen. Der HC Kriens, der den Anlass zum dritten Mal mit dem fast identischen Team organisierte, hatte dabei keinerlei Probleme und baute auf die Erfahrung. In den folgenden drei Jahren wird der Anlass nun vom TV Endingen durchgeführt.

In einem Fotowettbewerb haben die Teams darüber hinaus die Chance, drei attraktive Preise in Form von Ausflügen in die Zentralschweiz zu gewinnen. Dazu sammeln die Mannschaften jetzt Stimmen für die offiziellen Erinnerungsfotos, von denen am Wochenende weit 800 gemacht wurden.
  


 
Schulhandball-Schweizermeisterschaft

Kategorie A:
1. St. Leonhard 4a (St. Gallen). 2. Talgirls (Winterthur). 3. Gummibärli (Münsigen).
Kategorie B:
1. Crazy Chillis (Stäfa). 2. Hebel (St. Gallen). 3. Burgbären (Herzogenbuchsee).
Kategorie C:
1. Handballstars (Thun). 2. Oberziler Girls (St. Gallen). Ruggächer (Zürich).
Kategorie D:
1. Fischlifänger (Ehrendingen). 2. The Noobs (Schaffhausen). 3. Ke Bock (Steffisburg).
Kategorie E:
1. Dörfliflitzer (Hombrechtikon). 2. Schönenwegen (St. Gallen). 3. Black Diamonds (Münsingen).
Kategorie F:
1. HC GS Beewies (Stäfa). 2. The X (Visperterminen). 3. Boos Boss (Kreuzlingen).
Kategorie G:
1. Fäzzer Modis (Herzogenbuchsee). 2. Thalwil 1a (Thalwil). 3. Powergirls (Uster).
Kategorie H:
1. Les Bacpfeif (Münsingen). 2. Mis Dicks Mami (Zürich). 3. HCR (Birsfelden).
 

      
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Quelle: Nadja von Büren

Acht neue Schweizermeister
Acht Sieger aus 64 Teams wurden am Wochenende zu den neuen Schweizermeister im Schulhandball erkoren. Die Medaillen überreichte Nationalspielerin Karin Weigelt.
06.06.2016
Der Deutsche Meister spielt im August in Basel

Das Weltklasse-Handball-Team der Rhein-Neckar Löwen aus Mannheim ist seit Sonntagnachmittag, 5. Juni 2016, definitiv Deutscher Meister 2016 und somit die beste Mannschaft in der stärksten Handball-Liga der Welt im Land des amtierenden Handball-Europameisters. Die Rhein-Neckar Löwen mit dem Schweizer Weltklasse-Spieler Andy Schmid sicherten sich den Meistertitel dank eines souveränen 35:23-Auswärtssieges bei TuS Nettelstedt-Lübbecke.

Die Rhein-Neckar Löwen sind somit die Handball-Mannschaft der Stunde und werden im kommenden August in der Schweiz zu sehen sein. Und zwar am internationalen Turnier Traumalix dolo Cup 2016 am Samstag/Sonntag 13./14. August in Basel (Sporthalle Rankhof). Die drei weiteren teilnehmenden Mannschaften neben den Rhein-Neckar Löwen sind HBW Balingen-Weilstetten (ebenfalls 1. Bundesliga Deutschland) sowie die beiden Schweizer NLA-Clubs TSV St. Otmar St. Gallen (Sieger Traumalix dolo Cup 2015) und der Lokalmatador RTV 1879 Basel.

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Quelle: Traumalix dolo Cup

02.06.2016
Gleichberechtigtes Trainergespann für ATV/KV Basel

Vor kurzem ist für die SPL-Mannschaft von ATV/KV eine spannende und intensive Saison zu Ende gegangen und die neue steht bereits vor der Tür. Für die neue Saison werden auf der Trainerposition Anpassungen nötig. Aufgrund seiner beruflichen Situation steht Roger Bertschinger nicht mehr als Headcoach zur Verfügung, bleibt ATV/KV aber in beratender Funktion erhalten. Deshalb entschieden die Verantwortlichen sich vom klassischen Cheftrainermodell zu verabschieden und auf ein neues Führungsmodell mit einem gleichberechtigten Trainergespann zu setzen.

Das Trainerduo für die kommende Saison setzt sich zusammen aus Jürg Huber und Marion Radonic. Der Verein freut sich, dass mit Huber ein sehr erfahrener und kompetenter Trainer für diese Lösung begeistert werden konnte, der in der Region verankert ist und den Verein bestens kennt. Er kann auf eine langjährige und erfolgreiche Trainerlaufbahn im Frauenhandball zurückblicken und geniesst einen Ruf als hervorragender Ausbildner und Motivator. Hubers letzte Station waren die U19-Elite-Juniorinnen von ATV/KV, wo er jahrelang erfolgreich wirkte. Regelmässig schafften Spielerinnen aus seinen Juniorinnenteams den Sprung in die Aktivteams in der SPL oder der 1. Liga. Das Trainergespann wird komplettiert durch die ehemalige Bundesligaspielerin Marion Radonic. Der Kontakt zu Radonic kam bereits während der letzten Saison zu Stande, wo sie schon einige Male aushilfshalber mit der Mannschaft gearbeitet hat. Die Chemie stimmte und die Gespräche wurden daher intensiviert. Der Vorstand ist sehr erfreut über die erzielte Lösung und freut sich auf eine spannende und erfolgreiche Saison.

ATV/KV strebt auch in der kommenden Saison den direkten Klassenerhalt an. Der Vorstand äussert sich zuversichtlich zum Erreichen des formulierten Saisonziels. "Unser junges Team, gespickt mit erfahrenen Spielerinnen, wird vom ausbildnerischen Talent Hubers und den technischen und taktischen Fähigkeiten von Radonic profitieren. Die Mannschaft wird Fortschritte erzielen und Resultate liefern", zeigen sich die Verantwortlichen überzeugt von der gewählten Trainerlösung und dem eingeschlagenen Weg.

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Quelle: ATV/KV Basel

30.05.2016
Der TV Endingen ist neuer U13-Schweizermeister

Am Wochenende wurde in der GoEasy Arena in Siggenthal die U13-Schweizermeisterschaft ausgetragen. Die 14 stärksten U13-Teams aus der ganzen Schweiz haben sich während der vergangenen Saison für die Endspiele qualifiziert. Sie alle zeigten an diesem Finaltag, weshalb sie zu den Besten in ihrer Kategorie gehören. Die Spieler lieferten sich hart umkämpfte Duelle, zeigten taktisch und technisch für ihr Alter bereits hochstehenden Handball und boten dem Publikum ein grosses Spektakel. Die über 600 angereisten Fans unterstützen die Teams lautstark und wurden mit spannenden Spielen belohnt.

In den beiden Gruppen setzten sich die Teams des TV Endingen, des HC Crissier, der Kadetten Schaffhausen und des TV Birsfelden durch. Im kleinen Final gewannen die Kadetten Schaffhausen gegen Birsfelden in einem ausgeglichenen Spiel erst nach der Verlängerung mit 12:11. Im anschliessenden grossen Final haben die Junioren des TV Endingen in einem überragend gespielten Match verdient mit 15:8 gegen den HC Crissier gewonnen.

Der Organisator TV Endingen, die Verantwortlichen der GoEasy Arena sowie der SHV blicken auf eine erfolgreiche Schweizermeisterschaft 2016 zurück. Den Bericht des TV Endingen gibt es hier.

Schlussrangliste:

  1. TV Endingen 1
  2. HC Crissier
  3. Kadetten Schaffhausen
  4. TV Birsfelden

 

Siegerpodest U13-SM

  

Platz 3 - Kadetten Schaffhausen

 

Platz 2 - HC Crissier

   
Dokumente:
Resultate/Ranglise U13 SM100 KByte

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Quelle: Nadja von Büren | Bilder: Pedro Gisin (TV Endingen)

Endinger holen U13-Titel
Die Junioren des TV Endingen holen an der U13- Schweizermeisterschaft in Siggenthal den Titel. Sie gewannen den Final gegen den HC Crissier.
25.05.2016
Grossfeldcup 2016: Die Spielpläne stehen fest

Am Sonntag, 5. Juni, beginnt mit dem ersten Vorrunden-Turnier in Kreuzlingen der Grossfeldcup 2016. Es folgen zwei weitere Vorrundenturniere am Wochenende vom 18. und 19. Juni Winterthur, sowie das Finalturnier am Sonntag, 3. Juli, ebenfalls in Winterthur. Die Spielpläne steht fest; alle Informationen sind im angefügten Dokument zu finden.
 

Dokumente:
Spielplan Grossfeldcup 2016: Vorrunde und Finalturnier229 KByte

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Quelle: Marco Ellenberger

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Reg.-Meister 15/16
M2
SG Wahlen Laufen
M3
TV Birsfelden III
M4
TV Muttenz II
MS
ATV/KV Basel
F2
SG Leimental
F3
TV Kleinbasel II
MU19
SG Leimental
MU17
SG Leimental
MU15
SG Muttenz/Pratteln
FU19
TV Kleinbasel
FU17
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